Nach einer Jahresabschlussfeier, einer Konferenz, einer Hochzeit oder einem größeren Familienfest bietet sich am nächsten Morgen ein ähnliches Bild: Gläser auf der Fensterbank, ein klebriger Boden vor der Theke, Dekoration an den Wänden, volle Säcke neben der Küche. Und immer dieselbe Frage: Wer bringt den Veranstaltungsort wieder in Ordnung, und bis wann? Am besten steht die Antwort schon vor der Veranstaltung fest.
Termingebundene Arbeit, oft vertraglich festgelegt
Die Reinigung nach einer Veranstaltung kann selten warten. Der Saal muss oft schon am nächsten Tag wieder nutzbar sein, und der Mietvertrag legt häufig fest, in welchem Zustand und bis wann er zurückzugeben ist. Ist die Reinigung im Voraus organisiert, muss niemand nach der Veranstaltung müde und unter Zeitdruck ein Team suchen, und die Veranstalter können sich auf die Veranstaltung konzentrieren statt auf den nächsten Tag.
Wo die Verantwortung liegt, hängt von der Situation ab. Bei einem gemieteten Saal steht der Veranstalter gegenüber dem Vermieter für den Zustand der Räume ein; bei einer Veranstaltung im eigenen Büro oder Gemeinschaftsraum eines Unternehmens ist der Morgen des nächsten Arbeitstages die Frist; und bei einer Familienfeier im Garten oder zu Hause bleibt alles am Gastgeber hängen, wenn niemand es übernimmt. In allen drei Fällen hilft dasselbe: vorher zu wissen, wer wann was in Ordnung bringt.
Die Abstimmung, die vorher stattfinden muss
Eine kurze Abstimmung genügt, damit das Aufräumteam genau weiß, worauf es sich einstellen muss. Diese Fragen kommen in der Regel alle zur Sprache:
| Frage | Warum es zählt |
|---|---|
| Wie groß ist der Veranstaltungsort, und welche Räume gibt es: Saal, Küche, Toiletten, Außenbereich? | daraus ergibt sich, mit wie vielen Personen und mit welcher Ausrüstung wir anrücken müssen |
| Wie viele Gäste, welche Art von Veranstaltung? | nach einem Stehempfang, einem gesetzten Dinner und einer Konferenz ist die Verschmutzung jeweils eine andere |
| Wann kann das Team beginnen, und bis wann muss alles fertig sein? | die Zeit zwischen Beginn und Frist bestimmt die Planung |
| Wer entsorgt den Abfall, und wohin? | solange die Säcke vor Ort sind, kann der Saal nicht übergeben werden |
| Was bleibt vor Ort? | Mietgeräte, Dekoration und die eigene Ausstattung des Veranstaltungsorts dürfen nicht mit dem Abfall vermischt werden |
| Wer übergibt den Standort, und wer übernimmt ihn? | ein Name und eine Telefonnummer auf beiden Seiten; auch Schlüssel und Alarmanlage gehören hierher |
Die Qualität der Reinigung danach vor der Veranstaltung entschieden, nicht danach.
Die Reihenfolge der Reinigung
- Rundgang und Einsammeln vergessener Gegenstände: Handy, Jacke, Schlüssel, Geschenk.
- Entfernen von Abfall und Dekoration.
- Küche und Gastronomieflächen: Theken, Tische, Anrichten.
- Die Sanitärräume, die während der Veranstaltung am stärksten beansprucht werden.
- Zum Schluss der Boden, denn bei jedem vorherigen Schritt fällt etwas darauf.
Die Reihenfolge folgt demselben Prinzip wie jede größere Reinigung: Zuerst wird entfernt, was die übrige Arbeit behindert, dann folgen die Flächen, und der Boden bildet den Abschluss. Fundsachen sammeln wir separat und übergeben sie, damit sie nicht im Abfall landen.
Küche und Anrichte
Auf Gastronomieflächen trocknen verschüttete Getränke, Fett und Speisereste nach einer Veranstaltung stundenlang an. Reinigen heißt hier daher nicht Abwischen, sondern Säubern mit einem auf die Oberfläche abgestimmten Mittel. Wo Lebensmittel mit der Oberfläche in Berührung kommen, kann neben der Sauberkeit auch die Frage der Desinfektion aufkommen; den Unterschied erklären wir in einem eigenen Artikel geschrieben.
Waschräume
Während einer Veranstaltung werden die Toiletten in kurzer Zeit von vielen Menschen genutzt, und in der Regel reinigt sie zwischendurch niemand. Auf dem Boden bleiben Wasser und Papier zurück, im Waschbecken Seife, auf dem Spiegel Spritzer. Bei der Abstimmung sollte auch geklärt werden, wer Seife und Papier nachfüllt, denn auch der nächste Nutzer des Veranstaltungsorts sieht diese Toiletten als Erstes.
Veranstaltungsort im Freien
Im Garten, auf der Terrasse oder im Hof gehört auch das Abgehen der Fläche zur Arbeit. Gläser, Deckel und Servietten bleiben im Gras, unter den Büschen und entlang der Beeteinfassungen liegen, und der Wind trägt auch die Dekoration davon. Draußen genügt ein einziger Rundgang deshalb nicht: Zum Schluss muss die Fläche noch einmal abgegangen werden.
Übergabe: Wer übernimmt was?
Am Ende der Arbeit übergeben wir den Ort mit Fotos und stellen auf Wunsch auch ein kurzes Protokoll über die ausgeführten Arbeiten aus. So kann der Veranstalter gegenüber dem Vermieter des Saals nachweisen, dass er den Ort ordnungsgemäß zurückgegeben hat, und der Vermieter muss den Zustand nicht aus dem Gedächtnis beurteilen. Was eine Übergabe mit Fotos auch im Nachhinein beweiskräftig macht, zeigen wir in diesem Artikel .
Eine Veranstaltung ist erst dann wirklich abgeschlossen, wenn jemand den Veranstaltungsort übernommen hat und keine Fragen zu seinem Zustand offen sind.
Wenn keine Zeit zum Planen war
Wenn es unerwartet aufzuräumen gilt, ist das Telefon der schnellste Weg. Es genügt zu schildern, was passiert ist, wo und auf welcher Fläche; anhand von Fotos oder Videos schätzen wir den Aufwand und die nötige Ausrüstung ein, und am Ende des Gesprächs sagen wir Ihnen, wann und mit welchem Team wir beginnen können. Wir versprechen nur, was wir auch halten können, und vom Anruf bis zur Übergabe koordiniert eine feste Ansprechperson die Arbeit. Unsere Kontaktdaten finden Sie auf der auf der Kontaktseite zu finden.
Wo Veranstaltungen regelmäßig stattfinden
An einem Veranstaltungsort, in einem Konferenzraum oder in einem Gemeinschaftsbereich eines Unternehmens ist das Aufräumen keine einmalige Situation, sondern eine wiederkehrende Aufgabe. Hier gewinnt man am meisten, wenn nicht jedes Mal neu abgestimmt werden muss: dieselbe Liste, dieselbe Reihenfolge, möglichst dasselbe Team. Was Sie in solchen Fällen von einem festen Reinigungspartner erwarten sollten, haben wir in diesem Artikel zusammengestellt.
